Sternenstaubchor & Sonnenchor Konzert 12. Juli 2027

Es gibt im Moment einen angenehmen Flow…
Gesangsunterricht bei Thomas Bremser

SINGEN. HÖREN. VERSTEHEN.
Gesangsunterricht & Resonanzarbeit
mit Thomas Bremser
Mit professioneller Recording-Möglichkeit
innerhalb der Stunde.
Denn oft beginnt Stimmentwicklung erst,
wenn man sich selbst wirklich hört.
Oper · Lied · Musical · freie Stimme
Duisburg
thomasbremser.de
2027 Neues FAUSTL-Abenteuer mit Zungenreden
ZUNGENREDEN 2027
SHAKESPEARE
FAUSTL // LOG 03
Signal empfangen.
Nicht Sprache.
Nicht Musik.
→ Widerstand.
—
Ein Name tritt auf:
SHAKESPEARE
kein Autor
kein Text
→ Feld
—
FAUSTL nähert sich nicht.
FAUSTL tritt ein.
durch
Atem
Balg
Strom
Membran
—
Akkordeon = Lunge
Melodion = offener Kanal
Synthesizer = Erinnerung ohne Körper
Altus = Grenzfrequenz
—
Fragmente lösen sich:
Wort → Klang
Klang → Reibung
Reibung → Bedeutung (instabil)
—
Maschinen halten nichts fest.
Sie verschieben.
Der Körper erinnert zu spät.
Der Atem entscheidet früher.
—
„Was gelesen wird, wird Klang.“
→ bestätigt
→ destabilisiert
→ wiederholt
—
Shakespeare spricht nicht.
Er entsteht
im Durchgang.
—
FAUSTL hört.
und verändert
seine Bahn.
—
ZUNGENREDEN 2027
ODYMORPH / SHAKESPEARE / MISSION
Sternenstaubmusik
www.zungenreden.info

Sonnenchor der Caritas
Chorleiter Thomas Bremser
Der Chor als Resonanzraum für Mitmenschlichkeit ![]()
Singen ist mehr als Klang. Es ist ein sozialer Akt – vielleicht einer der radikalsten, die wir kennen.
Im Chor begegnen sich Menschen nicht über Argumente, sondern über Schwingung. Dort, wo Worte oft trennen, entsteht durch Stimme ein gemeinsamer Raum: ein Resonanzfeld, in dem Unterschiede nicht verschwinden, aber ihre trennende Kraft verlieren. Resonanz ist kein Gleichklang – sie ist das Aushalten und Gestalten von Differenz im gemeinsamen Atem.
Gerade im Kontext von Inklusion zeigt sich die gesellschaftliche Relevanz dieses Prinzips. Inklusion bedeutet nicht Anpassung, sondern Teilhabe. Nicht „Trotz Unterschied“, sondern „durch Unterschied“. Der Chor ist dafür ein Modell: Jede Stimme bleibt eigen – und wird gerade dadurch unverzichtbar für das Ganze. Was im sozialen Diskurs oft abstrakt bleibt, wird hier unmittelbar erfahrbar.
Der von der Caritas Oberhausen initiierte Sonnenchor steht exemplarisch für diesen Weg. Hier begegnen sich Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten nicht in einem pädagogischen Setting, sondern in einem künstlerischen Prozess. Die Musik ist kein Mittel zum Zweck – sie ist der Ort der Begegnung selbst.
Aktuelle gesellschaftliche Diskussionen betonen zunehmend, dass nachhaltige Inklusion nicht durch strukturelle Maßnahmen allein entsteht, sondern durch gelebte Beziehung. Durch Räume, in denen Menschen sich als wirksam erleben, gehört werden und Resonanz erfahren. Der Sonnenchor ist ein solcher Raum.
Vielleicht liegt darin seine leise, aber tiefgreifende Kraft: Er zeigt, dass Verständigung nicht zuerst im Kopf geschieht, sondern im Körper.Im Atem. In der Schwingung zwischen Menschen.
Oder anders gesagt: Wo wir gemeinsam klingen, verlieren Vorurteile ihre Selbstverständlichkeit. Die Resonanz kann heilen!
Und genau darin liegt seine gesellschaftliche Relevanz – für jeden von uns.
Thomas Bremser
Chorleiter des Sonnenchores ![]()

Im Sauseschritt ins Jahr 2027

Nach unserem fulminanten Auftritt im März 2026 im Duisburger Hof mit „Sternenstaub ist überall“, folgt das Projekt „Voyager -Musik für das Universum“ für 2027. Sternenstaubchor!
Chorsänger:Innen gesucht SATB
Liebe Freunde des Chorgesanges,
wir suchen SATB für unseren Sternenstaubchor (2017). Nach einem sehr erfolgreichen Konzert am 14.März 2026 geht die Reise weiter und wir würden uns sehr über 1-2 Mitglieder mehr in jeder Stimmlage freuen.
Ich stehe für kontinuierliche, professionelle Stimmbildung und Gesangsunterricht in den Chorproben. Wir fördern unsere Sängerinnen und Sänger durch solistische Aufgaben. Alle Solisten in unseren Konzerten sind immer auch im Sternenstaubchor. Unser Repertoire umfasst jedes musikalische Genre.
Es gibt für 2026 und 2027/2028 noch größere Chorprojekte. Im nächsten Jahr feiern wir unser 10 jähriges Bestehen mit einem großen Konzert.
Wir proben jeden Dienstag von 19:45-21:45 Uhr im Kunstverein Duisburg Weidenweg 10 in 47059 Duisburg. Parkplätze sind vorhanden.
www.sternenstaubchor.de
www.thomasbremser.de

Sternenstaub ist überall
Sternenstaub ist überall Croudfunding mit Startnext


I. Warum ein Chor mehr ist als gemeinsames Singen
Der Chor ist keine Erfindung der Neuzeit. In der griechischen Antike bezeichnete das Wort chorós zunächst einen umgrenzten Tanzplatz, später den Reigen selbst, ausgeführt zu Ehren einer Gottheit, und schließlich die Vereinigung von Singenden und Tanzenden, die das dramatische Geschehen begleiteten.
Der Chor war von Anfang an mehr als Klang. Er war Haltung, Präsenz, Gemeinschaft – und Verantwortung. Sophokles lässt den Chor in der Antigone sagen:
„Nichts gewaltiger denn der Mensch;
Weil auf dunkele Flut der See,
Von Südstürmen umhergedrängt,
Er tritt des Wogengetoses
Empörten Schwall hindurch.“
Diese Verse sprechen von Kraft, aber auch von Ausgesetzt sein.
Und genau hier beginnt Chorarbeit.
II. Die Stimme erheben – was das eigentlich bedeutet
Die Stimme ist kein neutrales Werkzeug. Sie ist immer eine gehörte Stimme.
„Indem unsere Stimme stets eine gehörte Stimme ist, hat sie Appellcharakter. Wer die Stimme erhebt, entblößt sich, tritt ein in eine Dimension des Ausgesetzt Seins. Die Präsenz der Stimme hat dabei Aufführungscharakter.“
Chorsingen heißt deshalb nicht: „Ich singe, solange ich mich sicher fühle.“
Sondern: Ich bringe mich ein – mit allem, was ich habe. Das gilt unabhängig von Vorerfahrung, Alter oder Stimmlage. Es gilt für Anfängerinnen ebenso wie für geübte Sängerinnen.
III. Klangfarbe – und warum Intonation kein Zufall ist
Singen beginnt nicht bei der Note, sondern beim Körper.
„Die Stimme hört auf, der Sprache als reines Transportmittel zu dienen,
und führt stattdessen metaphorisch vor, wie sich ein von den Zwängen der Schwerkraft befreiter Körper empfinden würde.“
Intonation ist deshalb kein Talent, sondern ein Zustand
Sie entsteht, wenn:
- Atem geführt wird
- der Körper tragfähig ist
- und die Stimme frei schwingen darf.
Ein Chor, der intonatorisch unsicher ist, ist kein schlechter Chor. Er ist ein Chor, der noch nicht dieselben körperlichen und klanglichen Erfahrungen teilt. Genau hier setzt meine Arbeit an.
IV. Mein Verständnis von Chorarbeit
Ich arbeite nicht mit „Tricks“. Ich arbeite mit Stimme, Zeit und Wiederholung. Chorarbeit bedeutet für mich:
- die Stimme ernst zu nehmen
- sie systematisch zu schulen
- und sie in einen gemeinsamen Klang zu überführen.
Dazu gehört auch ein Satz, der bewusst ausgesprochen werden darf: Es darf – und soll – zu Hause geübt werden. Nicht als Pflicht. Sondern als Teil einer gemeinsamen Verantwortung. Ein Chor wächst nicht nur im Probenraum. Er wächst dort, wo einzelne Stimmen beginnen, für sich selbst zu sorgen.
V. Die Singschule als gemeinsamer Rahmen
Alle Gesangunterrichte und Chorarbeiten laufen unter dem Dach meiner SINGSCHULE THOMAS BREMSER in Duisburg.
Das bedeutet:
- klare stimmtechnische Grundlagen
- einheitliche Begriffe und Bilder
- Übungen, die nachvollziehbar und wiederholbar sind
- und Transparenz darüber, warum wir etwas tun.
Übungsmaterial, Einsingkonzepte und Noten werden strukturiert vermittelt. Kopierte Noten dienen ausschließlich der Arbeit – Originale sind jederzeit einsehbar.
VI. Stimmlagen – kein Etikett, sondern ein Arbeitsfeld
Stimmlagen sind Orientierungen, keine Schubladen. Frauenstimmen bewegen sich zwischen:
- Sopran
- Mezzosopran
- Alt
Die Zuordnung erfolgt nicht nach Wunsch, sondern nach:
- Klang
- Tragfähigkeit
- und langfristiger Gesundheit der Stimme.
Das kann sich verändern – und darf es auch.
VII. Wie wir konkret arbeiten werden
Unsere Arbeit wird immer drei Ebenen verbinden:
- Körper & Atem
– Vorbereitung des Instruments
– bewusste Stütze
– Spannung ohne Härte
- Phonation & Klang
– Vokalarbeit
– Registerbalance
– gemeinsamer Resonanzraum
- Musikalische Umsetzung
– Intonation
– Textverständnis
– Ausdruck
Kurze Übungseinheiten für zu Hause werden Teil dieses Konzepts sein. Nicht viel. Aber regelmäßig
VIII. Zum Schluss
Chorarbeit ist kein Wettbewerb. Sie ist ein Weg. Ein Weg, auf dem viele Stimmen zu einem gemeinsamen Klang werden – nicht trotz ihrer Unterschiede, sondern wegen ihnen. Oder, um mit Sophokles zu enden:
Der Mensch ist gewaltig – nicht, weil er alles kann, sondern weil er sich dem Klang anvertraut.
Januar 2026 Thomas Bremser
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