Gesangsunterricht bei Thomas Bremser

SINGEN. HÖREN. VERSTEHEN.

Gesangsunterricht & Resonanzarbeit
mit Thomas Bremser

Mit professioneller Recording-Möglichkeit
innerhalb der Stunde.

Denn oft beginnt Stimmentwicklung erst,
wenn man sich selbst wirklich hört.

Oper · Lied · Musical · freie Stimme

Duisburg
thomasbremser.de

2027 Neues FAUSTL-Abenteuer mit Zungenreden

ZUNGENREDEN 2027

SHAKESPEARE

FAUSTL // LOG 03

Signal empfangen.
Nicht Sprache.
Nicht Musik.

→ Widerstand.

Ein Name tritt auf:
SHAKESPEARE

kein Autor
kein Text

→ Feld

FAUSTL nähert sich nicht.
FAUSTL tritt ein.

durch

Atem
Balg
Strom
Membran

Akkordeon = Lunge
Melodion = offener Kanal
Synthesizer = Erinnerung ohne Körper
Altus = Grenzfrequenz

Fragmente lösen sich:

Wort → Klang
Klang → Reibung
Reibung → Bedeutung (instabil)

Maschinen halten nichts fest.
Sie verschieben.

Der Körper erinnert zu spät.
Der Atem entscheidet früher.

„Was gelesen wird, wird Klang.“

→ bestätigt
→ destabilisiert
→ wiederholt

Shakespeare spricht nicht.

Er entsteht
im Durchgang.

FAUSTL hört.

und verändert
seine Bahn.

ZUNGENREDEN 2027
ODYMORPH / SHAKESPEARE / MISSION

Sternenstaubmusik
www.zungenreden.info

Sonnenchor der Caritas

https://youtu.be/1pGiyZivijA

Chorleiter Thomas Bremser



Der Chor als Resonanzraum für Mitmenschlichkeit 🪴

Singen ist mehr als Klang. Es ist ein sozialer Akt – vielleicht einer der radikalsten, die wir kennen.

Im Chor begegnen sich Menschen nicht über Argumente, sondern über Schwingung. Dort, wo Worte oft trennen, entsteht durch Stimme ein gemeinsamer Raum: ein Resonanzfeld, in dem Unterschiede nicht verschwinden, aber ihre trennende Kraft verlieren. Resonanz ist kein Gleichklang – sie ist das Aushalten und Gestalten von Differenz im gemeinsamen Atem.

Gerade im Kontext von Inklusion zeigt sich die gesellschaftliche Relevanz dieses Prinzips. Inklusion bedeutet nicht Anpassung, sondern Teilhabe. Nicht „Trotz Unterschied“, sondern „durch Unterschied“. Der Chor ist dafür ein Modell: Jede Stimme bleibt eigen – und wird gerade dadurch unverzichtbar für das Ganze. Was im sozialen Diskurs oft abstrakt bleibt, wird hier unmittelbar erfahrbar.

Der von der Caritas Oberhausen initiierte Sonnenchor steht exemplarisch für diesen Weg. Hier begegnen sich Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten nicht in einem pädagogischen Setting, sondern in einem künstlerischen Prozess. Die Musik ist kein Mittel zum Zweck – sie ist der Ort der Begegnung selbst.

Aktuelle gesellschaftliche Diskussionen betonen zunehmend, dass nachhaltige Inklusion nicht durch strukturelle Maßnahmen allein entsteht, sondern durch gelebte Beziehung. Durch Räume, in denen Menschen sich als wirksam erleben, gehört werden und Resonanz erfahren. Der Sonnenchor ist ein solcher Raum.

Vielleicht liegt darin seine leise, aber tiefgreifende Kraft: Er zeigt, dass Verständigung nicht zuerst im Kopf geschieht, sondern im Körper.Im Atem. In der Schwingung zwischen Menschen.

Oder anders gesagt: Wo wir gemeinsam klingen, verlieren Vorurteile ihre Selbstverständlichkeit. Die Resonanz kann heilen!

Und genau darin liegt seine gesellschaftliche Relevanz – für jeden von uns.

Thomas Bremser

Chorleiter des Sonnenchores 🌿


Chorsänger:Innen gesucht SATB

Liebe Freunde des Chorgesanges,

wir suchen SATB für unseren Sternenstaubchor (2017). Nach einem sehr erfolgreichen Konzert am 14.März 2026 geht die Reise weiter und wir würden uns sehr über 1-2 Mitglieder  mehr in jeder Stimmlage freuen.

Ich stehe für kontinuierliche, professionelle Stimmbildung und Gesangsunterricht in den Chorproben. Wir fördern unsere Sängerinnen und Sänger durch solistische Aufgaben. Alle Solisten in unseren Konzerten sind immer auch im Sternenstaubchor. Unser Repertoire umfasst jedes musikalische Genre. 

Es gibt für 2026 und 2027/2028  noch größere Chorprojekte. Im nächsten Jahr feiern wir unser 10 jähriges Bestehen mit einem großen Konzert. 

Wir proben jeden Dienstag von 19:45-21:45 Uhr im Kunstverein Duisburg Weidenweg 10 in 47059 Duisburg. Parkplätze sind vorhanden.  

www.sternenstaubchor.de

www.thomasbremser.de

Screenshot

Sternenstaub ist überall Croudfunding mit Startnext

I. Warum ein Chor mehr ist als gemeinsames Singen

Der Chor ist keine Erfindung der Neuzeit. In der griechischen Antike bezeichnete das Wort chorós zunächst einen umgrenzten Tanzplatz, später den Reigen selbst, ausgeführt zu Ehren einer Gottheit, und schließlich die Vereinigung von Singenden und Tanzenden, die das dramatische Geschehen begleiteten.

Der Chor war von Anfang an mehr als Klang. Er war Haltung, Präsenz, Gemeinschaft – und Verantwortung. Sophokles lässt den Chor in der Antigone sagen:

„Nichts gewaltiger denn der Mensch;

Weil auf dunkele Flut der See,

Von Südstürmen umhergedrängt,

Er tritt des Wogengetoses

Empörten Schwall hindurch.“

Diese Verse sprechen von Kraft, aber auch von Ausgesetzt sein.
Und genau hier beginnt Chorarbeit.

II. Die Stimme erheben – was das eigentlich bedeutet

Die Stimme ist kein neutrales Werkzeug. Sie ist immer eine gehörte Stimme.

„Indem unsere Stimme stets eine gehörte Stimme ist, hat sie Appellcharakter. Wer die Stimme erhebt, entblößt sich, tritt ein in eine Dimension des Ausgesetzt Seins. Die Präsenz der Stimme hat dabei Aufführungscharakter.“ 

Chorsingen heißt deshalb nicht: „Ich singe, solange ich mich sicher fühle.“
Sondern: Ich bringe mich ein – mit allem, was ich habe. Das gilt unabhängig von Vorerfahrung, Alter oder Stimmlage. Es gilt für Anfängerinnen ebenso wie für geübte Sängerinnen.

III. Klangfarbe – und warum Intonation kein Zufall ist

Singen beginnt nicht bei der Note, sondern beim Körper.

„Die Stimme hört auf, der Sprache als reines Transportmittel zu dienen,

und führt stattdessen metaphorisch vor, wie sich ein von den Zwängen der Schwerkraft befreiter Körper empfinden würde.“ 

Intonation ist deshalb kein Talent, sondern ein Zustand

Sie entsteht, wenn:

  • Atem geführt wird
  • der Körper tragfähig ist
  • und die Stimme frei schwingen darf.

Ein Chor, der intonatorisch unsicher ist, ist kein schlechter Chor. Er ist ein Chor, der noch nicht dieselben körperlichen und klanglichen Erfahrungen teilt. Genau hier setzt meine Arbeit an.

IV. Mein Verständnis von Chorarbeit

Ich arbeite nicht mit „Tricks“. Ich arbeite mit Stimme, Zeit und Wiederholung. Chorarbeit bedeutet für mich:

  • die Stimme ernst zu nehmen
  • sie systematisch zu schulen
  • und sie in einen gemeinsamen Klang zu überführen.

Dazu gehört auch ein Satz, der bewusst ausgesprochen werden darf: Es darf – und soll – zu Hause geübt werden. Nicht als Pflicht. Sondern als Teil einer gemeinsamen Verantwortung. Ein Chor wächst nicht nur im Probenraum. Er wächst dort, wo einzelne Stimmen beginnen, für sich selbst zu sorgen.


V. Die Singschule als gemeinsamer Rahmen

Alle Gesangunterrichte und Chorarbeiten laufen unter dem Dach meiner SINGSCHULE THOMAS BREMSER in Duisburg.

Das bedeutet:

  • klare stimmtechnische Grundlagen
  • einheitliche Begriffe und Bilder
  • Übungen, die nachvollziehbar und wiederholbar sind
  • und Transparenz darüber, warum wir etwas tun.

Übungsmaterial, Einsingkonzepte und Noten werden strukturiert vermittelt. Kopierte Noten dienen ausschließlich der Arbeit – Originale sind jederzeit einsehbar.


VI. Stimmlagen – kein Etikett, sondern ein Arbeitsfeld

Stimmlagen sind Orientierungen, keine Schubladen. Frauenstimmen bewegen sich zwischen:

  • Sopran
  • Mezzosopran
  • Alt

Die Zuordnung erfolgt nicht nach Wunsch, sondern nach:

  • Klang
  • Tragfähigkeit
  • und langfristiger Gesundheit der Stimme.

Das kann sich verändern – und darf es auch.

VII. Wie wir konkret arbeiten werden

Unsere Arbeit wird immer drei Ebenen verbinden:

  1. Körper & Atem

– Vorbereitung des Instruments

– bewusste Stütze

– Spannung ohne Härte

  1. Phonation & Klang

– Vokalarbeit

– Registerbalance

– gemeinsamer Resonanzraum

  1. Musikalische Umsetzung

– Intonation

– Textverständnis

– Ausdruck

Kurze Übungseinheiten für zu Hause werden Teil dieses Konzepts sein. Nicht viel. Aber regelmäßig
















VIII. Zum Schluss

Chorarbeit ist kein Wettbewerb. Sie ist ein Weg. Ein Weg, auf dem viele Stimmen zu einem gemeinsamen Klang werden – nicht trotz ihrer Unterschiede, sondern wegen ihnen. Oder, um mit Sophokles zu enden:

Der Mensch ist gewaltig – nicht, weil er alles kann, sondern weil er sich dem Klang anvertraut.

Januar 2026 Thomas Bremser

STERNENSTAUBMUSIK © COPYRIGHT 2026 Duisburg

Countdown 14.März 2026

Sternenstaub ist überall am 14.3.2026 Duisburger Hof Großer Ballsaal Wyndham Hotel um 19:30 Uhr.

CATERINUCCIA und die GOLDEN RECORD

Die Silberbüchse war kleiner als gedacht. Ein Taschentuch darin.
Alt. Benutzt. Aufgehoben aus Gründen, die niemand mehr genau weiß.

Eine der Antennen der Voyager hatte sie erwischt – nicht sanft, eher wie ein Insekt auf der Windschutzscheibe der Ewigkeit.
Aufgespießt. Kein Unfall. Eher ein Missverständnis zwischen Raumfahrt und Erinnerung.

Die Golden Record ließ sich nicht lösen. Sie klebte. Nicht technisch – emotional. Als hätte sie erkannt, wer da an ihr zerrt.

Dieses warme Gefühl dann.
Kein Triumph. Eher ein Wiedererkennen. Wie wenn man einen Geruch wahrnimmt und plötzlich weiß,
wer man einmal war, bevor man es vergaß.

Das Taschentuch sagte nichts.
Aber es wusste alles.

Sternenstaub eben. Ist überall.
Thomas Bremser (to be continued)

Sternenstaub ist überall Update 3.Dezember 2025


Sternenstaubmusik Duisburg präsentiert:

Sternenstaub ist überall

Großes Chorkonzert des Sternenstaubchores

Samstag 14.März 2026 im Duisburger Hof um 19:30 Uhr

Wyndham Hotel Großer Ballsaal Opernplatz 2 in 47051 Duisburg

STERNENSTAUB IST ÜBERALL
Ein Zwischenbericht aus der Klangkammer der ODYMORPH

Der Sternenstaubchor erhebt sich nicht einfach zum Singen — er entsteht, wie Nebelinseln im frühen Universum entstehen: aus Atem, aus Erwartung, aus der leisesten Schwingung einer Erinnerung, die noch keiner gedacht hat.

Seine Stimmen legen sich übereinander wie Spiralgalaxien, treffen sich, verfehlen sich,
finden sich wieder in einem Punkt jenseits des Hörbaren.
Manchmal klingt es, als würde jemand von innen an die Wände der Zeit klopfen.

Britta Antunes Akkordeon öffnet hierzu die Schleusen: ein Druckausgleich zwischen Welt und Zwischenwelt, ein metallisches, warmes „Einatmen“, das die ODYMORPH in Bewegung setzt.
Jeder Ton ein Korridor, jeder Balgzug ein neuer Abschnitt der Reise.

Und ich selbst?
Meine Stimme hängt wie ein Lichtfaden an der Außenhaut der Realität,
weht im Sonnenwind, spannt sich, reißt fast doch im Moment des Zerreißens verdichtet sie sich zu jenem leisen Kern, der zwischen Orpheus und Zukunft navigiert.

So beginnt unser Konzert.
Nicht mit Musik, sondern mit Entstehung.

  1. März 2026 · 19:30 Uhr
    Duisburger Hof · Großer Saal
    Sternenstaubchor · Zungenreden · Thomas Bremser

Sternenstaub ist überall

Sternenstaub ist überall…

Ein theatralisch-musikalisches Chorkonzert über Klang, Zeit und Sehnsucht.
FAUSTL – mein Alter Ego ist Reisender zwischen Sternen, Mythen und Menschlichkeit – stürzt mit seinem Raumgleiter ODYMORPH aus der Milchstraße zur Erde.

In seiner silbernen Schachtel hat er die goldene Schallplatte der Raumsonde VOYAGER gestohlen – einfach abmontiert.

Wenn FAUSTL Sauerstoff aus Flaschen inhaliert, verwandelt er sich in den ORPHEUS BRITANNICUS HENRY PURCELL und stiftet, in einem Rettungsboot der QUEEN MARY 2 gelandet, musikalische Unruhe.
Was für ein Spaß!🚀

Er sucht sich selbst und alle Antworten auf alle Fragen.

Auf seinem Weg begegnet FAUSTL frostigen Menschen, dem Cold Genius aus Purcell‘s KING ARTHUR, verlorenen Stimmen und kosmischen Echos: Pink Floyds „Astronomy Domine“, Purcells „Cold Song“, David Bowies „Space Oddity“, Elton Johns „Rocketman“ und Werke von Ruth Morris Gray und Anna Depenbusch und viele andere – und die verschmelzen zu einer poetischen Odyssee durch Raum, Zeit und Klang. Time Stands Still ist das Motto an diesem Abend.

Zwischen Musik, Licht und Sprache entsteht eine Reise vom All zur Erde – und zurück ins Innere. FAUSTL erkennt: Die größte Entdeckung ist nicht im All, sondern im eigenen Herzen. „Ich weiß, was ich weiß… Ich flieg durch die Zeit.“

Mitwirkende:
Sternenstaubchor Duisburg
Ensemble Zungenreden
Britta Antunes Akkordeon
Thomas Bremser Altus Counter-Tenor
Musikalische Gesamtleitung Thomas Bremser

Ort: Duisburger Hof, Samstag 14. März 2026 Opernplatz 2 47051 Duisburg WYNDHAM Hotel

#FAUSTL #Sternenstaubchor #Konzert #Duisburg #KingArthur #PinkFloyd #SpaceOddity #Rocketman #LuxAeterna #AnnaDepenbusch #Performance #Theaterkonzert